Mann mit Tasche und Uhr

Kennen Sie das, Sie haben alles richtig gemacht und kommen dennoch zu spät zu einem wichtigen Termin?
Sie sind pünktlich losgefahren und haben einen Zeitpuffer einkalkuliert. Doch dann stehen Sie plötzlich im Stau und wissen, Sie werden es nicht schaffen, rechtzeitig zu Ihrem Termin zu kommen.
Das ursprüngliche Ziel war, pünktlich zur Veranstaltung zu erscheinen. Das Leben und die Straßenlage hatten jedoch etwas anderes mit Ihnen vor.
Dann gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. Sie lassen einen Hubschrauber kommen, der Sie da rausholt.
  2. Sie sitzen im Auto und ärgern sich.
  3. Sie rufen an, geben Bescheid, versuchen eine alternative Route und stecken dort nach kurzer Zeit auch wieder fest, denn Sie waren nicht der Einzige mit dieser Idee.
  4. Sie kommen entspannt zu spät.

Was auch immer Sie wählen, es ist Ihre Entscheidung.

Ziele verändern sich

Das ursprüngliche Ziel ist nicht mehr realistisch. Das Leben ist dazwischengekommen.
Es darf weiterhin Ihr Sehnsuchtziel bleiben, denn es steht ja auch ein berechtigter Wunsch dahinter.
Wenn Sie das Ziel verändern, können Sie sich neu ausrichten. Das erfordert Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Die hat man nicht immer und dann hält man länger an einem Ziel fest.

Ihr höheres Ziel könnte der Aufbau oder Erhalt einer guten Geschäftsbeziehung sein. Ihr Übergeordnetes Ziel kann auch sein, dass Sie eine gute Beziehung mit sich selbst pflegen.

Je nachdem auf welcher Ebene wir uns befinden und auf welches Ziel wir uns beziehen, um so unterschiedlicher fällt unsere Entscheidung aus.

Wem nützt es, dass Sie verärgert zu spät kommen?

Also hier unsere Empfehlung:

Wenn Sie das nächste Mal im Auto oder in der Bahn sitzen, und wissen dass Sie zu spät kommen, nutzen Sie diese Trainingschance und üben Sie das entspannte  Zuspätkommen.
Dies gelingt leichter, wenn Sie sich auf eine gute Beziehung zu sich selbst  fokussieren und sich selbst immer wieder Aufmerksamkeit schenken. Beobachten Sie Ihren Atem,  lassen Sie die Schultern hängen, sodass diese nach außen fallen. Nehmen Sie wahr, wie Ihre Füße im Kontakt mit dem Boden sind, und lassen Sie Ihren Blick immer weiter werden, um die Peripherie um sich herum zu bemerken.