Früher habe ich (Maike) an „Aufschieberitis“ bis zur letzten Sekunde gelitten.

Im Gegensatz zu Frank habe ich immer wieder alles, was mit Buchführung zu tun hat, vor mir hergeschoben. Ganz früher, als ich mit Mitte 20 mein erstes Unternehmen hatte, gehörte ich sogar zu den Menschen, die Rechnungen ungeöffnet gestapelt und dann irgendwann den großen Rundumschlag gemacht haben. Ich hab es einfach so lange vor mir hergeschoben und versucht es zu verdrängen, bis es gar nicht mehr ging.
Ja, das waren andere Zeiten, da habe ich auch zu Beginn noch jede Überweisung per Hand ausgefüllt und war happy, als ich die ersten Vordrucke bekam.
Dank der Digitalisierung benutze ich heute ein super Tool, bei dem ich meine Belege direkt mit einer App einscanne, hochlade, im System erfasse und dann mit den Bankvorgängen verknüpfe. Das erstaunliche bei dem Programm ist, es macht auch noch Spaß, es fühlt sich an, als würde ich spielen und nicht arbeiten.
Der Steuerberater kann ebenfalls auf das System zugreifen, wenn gewünscht. So kann er unterstützend tätig sein.

Es gibt einige Anbieter in diesem Bereich, die verschiedene Pakete anbieten z.B.:

  1. Lexoffice (z.Zt. 6,90 € – 14,90 € monatlich)
  2. SevDesk (z.Zt. 15,90 € – 45,90 € monatlich)
  3. Buchhaltungsbutler (z.Zt. 19,95 € – 149,95 € monatlich)

(Alle Preisangaben nach Stand (Dezember 2017) mit monatlicher Kündigungsoption und nur für die Pakete, die auch Buchhaltung beinhalten).

Natürlich  gibt es noch jede Menge anderer Programme. Nach Tests und Selbstversuchen haben wir uns für Lexoffice entschieden und sind damit sehr zufrieden. Installieren muss man bei all diesen Tools nichts, der Zugang erfolgt über beliebige Internetbrowser.

Viele möchten weiter mit ihrem Steuerberater zusammenarbeiten. Dieser wird z. B. bei Lexoffice mit einem kostenlosen Zugang versorgt und kann sich dann einfach einen Überblick über den Buchhaltungsstand und die wirtschaftlichen Daten verschaffen. Wenn es Unklarheiten mit einer  Buchung gibt, kann der Steuerberater sich auch direkt ins Live-System aufschalten und den Beleg verbuchen. Und das alles nachvollziehbar und protokolliert.

Für wen lohnt es sich, auf solch eine digitale Lösung umzusteigen? Oder sollte die Frage besser lauten: Für wen lohnt es sich nicht?

Der Aufwand, die Buchführung mit diesen Tools selbst zu erstellen, ist nur geringfügig höher, als die Unterlagen für den Steuerberater im Pendelordner zusammenzustellen. Wenn Sie viele spezielle Buchungen haben oder spezielle und unterschiedlichste Konten bebuchen möchten – also eine hochkomplexe Buchführung erstellen möchten, dann sollten Sie vielleicht nicht umstellen. Wenn Sie eine Firma mit mehr als 10 Mitarbeitern haben, ist die Buchführung oft schon so komplex, dass es sinnvoller ist, andere Stellen in der Buchführungsorganisation zu optimieren.

Link: www.lexoffice.de